So schützen Sie sich vor K.-o.-Tropfen!

Ein Abend in der Disco, der mit einer Vergewaltigung unter K.-o.-Tropfen endet, ist der Albtraum jeder Frau. Egal wie gut Ihre Menschenkenntnis ist, als sicherer Schutz reicht sie nicht aus. Doch es gibt Mittel und Wege, um der Gefahr zu entgehen. Erfahren Sie mehr auf Heimtest-Schnelltests.de!

K.O.-Tropfen sind als Vergewaltigungsdroge bekannt.

K.O.-Tropfen sind als Vergewaltigungsdroge bekannt. Wer sich in der Disco oder bei der Party vor der unsichtbaren Gefahr schützen möchte, kann einen Schnelltest nutzen. – © Marco Herrndorff – Fotolia.com

Übersicht

Immer wieder berichten die Medien über K.-o.-Trop­fen-Opfer, meistens Frauen, die sich nach einem Abend in der Disco an nichts mehr erinnern können und missbraucht wurden. Liquid Ecstasy heißt die Droge, mit denen Männer ihre Opfer gefügig machen und ihnen die Würde nehmen.

Doch wie können Sie sich davor schützen, ohne die Lust am Feiern zu verlieren? Sie können Ihr Glas nicht überall hin mitnehmen und auch ein tiefer Blick in die Augen einer neuen Bekanntschaft sagt Ihnen nicht, ob dieser Mensch nur Gutes im Schilde führt. Ihre einzige Möglichkeit des Schutzes besteht darin, K.-o.-Trop­fen mit einem Drogen-Schnelltest nachweisen zu können und die Gefahr im Voraus zu erkennen.

Was sind K.-o.-Trop­fen?

K.O.-Tropfen enthalten GHB, chemisch 4-Hydroxybutansäure.

K.O.-Tropfen enthalten GHB, chemisch 4-Hydroxybutansäure (hier die Strukturformel). – © NEUROtiker, 4-Hydroxybutansäure – 4-Hydroxybutanoic acid, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

K.-o.-Trop­fen oder auch Knock-out-Tropfen genannt, können hinsichtlich ihrer Zusammensetzung variieren. Die Wirkstoffe unterscheiden sich, die Wirkung ist jedoch die gleiche.

Hauptbestandteil: GHB

Häufig bestehen die farb- und geruchlosen Tropfen aus Gamma-Hydroxybuttersäure, auch GHB genannt. Diese Substanz hat aufgrund ihrer entspannenden und einschläfernden Wirkung einen großen medizinischen Nutzen. So wird GHB vor allem als Narkosemittel eingesetzt, aber auch zur Therapie von Parkinson oder zur Linderung der Symptome eines Alkoholentzugs.

Doch wegen seiner Rauschwirkung wird GHB auch weltweit als Partydroge missbraucht. Bekannt ist es unter dem Szenenamen Liquid Ecstasy. Bis zu ihrem Verbot im Jahr 2002 war die Substanz in Deutschland sogar legal erhältlich.

Gamma-Hydroxybuttersäure wirkt je nach Dosierung unterschiedlich, verstärkt aber zudem auch die Wirkungsweise von Opiaten wie Tramadol oder Psychopharmaka aus der Gruppe der Benzodiazepine. Eine Dosis von bis zu 1,5 g führt zunächst zu einer sexuellen Enthemmung, sowie einem Hochgefühl, eine Dosis von mehr als 2,5 g K.-o.-Trop­fen endet für das Opfer in einer Tiefschlafphase, die einem komatösen Zustand nahekommt.

GHB vs. GBL

Während GHB unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, ist GBL (Gamma-Butyrolacton) eine legal gehandelte Substanz, die in Lösungsmitteln enthalten ist. Dabei handelt es sich jedoch um eine Vorstufe von GHB, die nach dem Konsum im Körper in GHB umgewandelt wird und dann die gleiche Wirkung entfaltet. Deshalb enthalten K.-o.-Trop­fen häufig diese Substanz.

GBL ist eine farblose Flüssigkeit, die einen unangenehmen Geruch und einen stechenden Geschmack besitzt. Weil sie in ihrer Reinform stark ätzend wirkt, darf sie nur stark verdünnt konsumiert werden.

Schlaf- und Beruhigungsmittel in K.-o.-Trop­fen

Neben GHB/GBL kommen auch andere Medikamente, insbesondere Schlaf- und Beruhigungsmittel, zum Einsatz, um einen sogenannten Liquid-Ecstasy-Cocktail zu mischen. Dazu zählt Ketamin, das in der Veterinärmedizin als Anästhetikum verwendet wird. Es löst beim Opfer schwere Bewusstseinseintrübungen und einen lähmenden Müdigkeitszustand aus.

Die Wirkungsweise der ebenfalls häufig in K.o.-Tropfen enthaltenen Barbiturate, zu denen Betäubungs- und Beruhigungsmedikamente gehören, ist ähnlich. Ziel der Verwendung von Liquid E ist immer eine Bewusstseinstrübung des Opfers und die Herbeiführung eines tiefen Schlafs und somit einer Wehrlosigkeit

Wie und wann wirken K.o.-Tropfen?

Es gibt keine allgemeingültige Beschreibung hinsichtlich der Wirkung von K.-o.-Tropfen, da diese von verschiedenen Faktoren abhängt. Haben Sie lange nichts mehr gegessen, viel Alkohol konsumiert oder sind Sie bereits körperlich geschwächt, ist die Wirkung von Knock-out-Tropfen deutlich stärker.

Letztlich spielt aber auch die Dosierung eine entscheidende Rolle. Welcher Wirkstoff verwendet wurde, ist hierbei eher zweitrangig, da sich die Wirkungsweise von Barbituraten, Opiaten und GBL ähnelt.

Erste Anzeichen von K.-o.-Trop­fen

Die ersten Beschwerden treten ca. 10 – 20 Minuten nach der Einnahme der Tropfen auf und äußern sich in leichtem Schwindel, Benommenheit und oftmals auch einer plötzlich auftretenden Euphorie. Die sexuelle Hemmschwelle wird herabgesetzt und viele Opfer bewegen sich zunächst bereitwillig auf den Täter zu und flirten mit ihm.

Die GBL-Wirkung sorgt aber auch dafür, dass sich diese Phase nicht im Gedächtnis speichert und hinterher praktisch nicht abrufbar ist. Der Täter hat genug Zeit, in dieser Situation Kontakt zum Opfer aufzunehmen und durch die enthemmte Stimmung in den Genuss von Zuwendungen zu kommen.

Volle Wirkung nach 30 Minuten

Die volle Auswirkung der K.-o.-Tropfen macht sich erst nach 30 – 40 Minuten bemerkbar, das Opfer fühlt sich schwindelig, wird müde und fällt schließlich in einen tiefen Schlaf. Wurde viel Alkohol konsumiert oder bestehen Vorerkrankungen im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, sind schwere Folgen wie eine Atemdepression nicht auszuschließen. Der tiefe Schlaf hält in der Regel mehrere Stunden an und endet mit einer Amnesie.

Nach dem Erwachen fühlen sich Betroffene sich, was zunächst meist auf den Alkohol geschoben wird. Die Erinnerung setzt nicht wieder ein, doch das ungute Gefühl, dass etwas geschehen ist, macht sich meist schnell im Unterbewusstsein breit.

Wie lange wirken Knock-out-Tropfen?

Die Wirkung von Liquid Ecstasy und deren Dauer sind abhängig von der Dosierung. Meist wirkt die Substanz jedoch mehrere Stunden. Die verschiedenen Symptome dauern unterschiedlich lange an. Nach einer verhältnismäßig kurzen Phase der Enthemmung (ca. 10 – 20 Minuten) folgt sehr schnell eine massive Müdigkeit mit folgender Schlafphase, die mehr als sieben Stunden andauern kann.

Mischkonsum verstärkt die Wirkung

Erfahrene Täter wissen, mit welcher GBL-Dosierung sie das optimale Ergebnis bei ihrem Opfer erzielen und welche Ziele sie verfolgen. Neben der Dosierung kommt es jedoch auch auf die individuellen Umstände an; ein hoher Alkoholkonsum hat fast immer eine verstärkte Wirkung zur Folge. Gleiches gilt für die gleichzeitige oder vorherige Einnahme anderer Drogen.

Generell verlängert sich die Wirkung durch Mischkonsum. Der mit dem Konsum der K.-o.-Tropfen verbundene Gedächtnisverlust vergeht auch nach Abklingen des komatösen Zustands nicht wieder, das Erinnerungsvermögen ab der Einnahme der Tropfen bis zum Zeitpunkt des Erwachens ist vollkommen ausgeschaltet.

Typische K.-o.-Trop­fen-Symptome

Kennzeichnend für eine ungewollte Einnahme von K.-o.-Trop­fen ist ein plötzlich einsetzender Schwindel und ein Gefühl der Euphorisierung, für das es keinen Anhaltspunkt gibt. Der Zeitraum, innerhalb dessen die Wirkung einsetzt, ist von mehreren Faktoren abhängig. Wer vor der (ungewollten) Einnahme etwas gegessen hat, wird die Wirkung etwas später spüren als jemand, der bereits Alkohol konsumiert oder wenig geschlafen hat.

In der Regel hat das Opfer in dieser Situation noch ca. 15 Minuten Zeit, sich außer Gefahr zu bringen und bei Freunden oder Angehörigen Hilfe zu suchen.

Schwieriger wird die Situation, wenn bereits Partydrogen wie Ecstasy oder Crystal Meth eingenommen wurden, denn zum einen kann die Wirkung der Tropfen massiv verstärkt werden und zum anderen werden einsetzende Symptome schnell auf die Einnahme der bekannten Drogen zurückgeführt.

Neben- und Nachwirkungen von K.-o.-Trop­fen

Neben der vom Täter gewünschten Wirkung können K.-o.-Trop­fen-Nebenwirkungen mit sich bringen, die das Opfer noch mehrere Tage begleiten. Nach dem Ende der Tiefschlafphase hält das Gefühl der Benommenheit bei einigen Betroffenen tagelang an. Weitaus länger haben Betroffene mit den psychischen Nachwirkungen einer K.-o.-Tropfen-Attacke zu kämpfen.

Körperliche Nachwirkungen von K.-o.-Trop­fen

Die körperlichen Nachwirkungen der Tropfen sind ähnlich einem Kater, wie ihn viele Menschen vom Alkoholkonsum kennen. Übelkeit und Magenschmerzen gehören ebenso häufig dazu wie pochende Kopfschmerzen, ein trockenes Gefühl im Mund und ein latent vorhandenes Schwindelgefühl. Die Nachwirkungen können 24 Stunden und länger andauern, verschwinden aber meist innerhalb von 12 Stunden. Trinkt das Opfer am Tag nach der Verabreichung von K.-o.-Trop­fen Alkohol oder konsumiert Drogen, besteht die Möglichkeit einer deutlich verzögerten Abnahme der Symptome.

Psychische Nachwirkungen von K.-o.-Trop­fen

Viele Betroffene leiden weitaus mehr unter den seelischen als unter den körperlichen Folgen. Sie sind sich bewusst, dass irgendetwas passiert ist, haben aber keinerlei Chance, auf ihre Erinnerungen zurückzugreifen, was zu Angstzuständen führen kann. Nach einer Vergewaltigung gibt es hierfür meist körperliche Hinweise, was zusätzlich starke, psychische Auswirkungen in Form von Panik, Depressionen oder sogar Suizid-Gedanken auslösen kann.

Die quälende Ungewissheit darüber, was passiert ist, zermürbt die Frauen. Sie erleben plötzliche, unerklärbar heftige emotionale Reaktionen auf bestimmte Reize. Das können Orte, Musik, Gerüche sein, die etwas mit der Tat zu tun haben. Der Körper erinnert sich, auch wenn das Bewusstsein keine Erinnerung hat.

Nachweis ist der beste Schutz

Nachdem K.-o.-Trop­fen eingenommen wurden, sind sie ca. 14 Stunden in Körperflüssigkeiten nachweisbar, danach kann nur noch eine Haaranalyse Gewissheit bringen. Doch der Zeitpunkt des Erkennens nach der Einnahme ist zu spät, denn dann kann es bereits zu einem Gewaltverbrechen  gekommen sein. Entscheidend ist es somit, im Voraus den Versuch einer Manipulation mit K.-o.-Trop­fen zu erkennen. Vorbeugend hilft nur ein K.-o.-Trop­fen-Nachweis, bevor das entsprechend präparierte Getränk konsumiert wurde.

K.-o.-Trop­fen-Schnelltest bietet Schutz!

Ein K.-o.-Tropfen-Schnelltest kann Ihnen die Sicherheit verschaffen, die Sie für entspannte Abende in der Diskothek brauchen. Nicht größer als eine Streichholzschachtel, passt der Test in jede Handtasche und bringt endlich die Sicherheit zurück, die Frauen sich in der Öffentlichkeit wünschen.

Anwendung direkt vor Ort

Der Schnelltest, mit dem K.-o.-Trop­fen nachweisbar gemacht werden, wird direkt am Getränk angewandt und signalisiert Ihnen als Verwender, wann Sie besser die Finger von Ihrem Glas lassen sollten. Selbst wenn Sie den Täter auch durch dieses Verfahren nicht ausfindig machen können, bietet es Ihnen maximalen Schutz vor einer Vergewaltigung und möglichen schweren Folgen.

Schnelltest für unbekannte Substanzen

Darüber hinaus gibt es K.-o.-Trop­fen-Schnelltests für die Substanzanalyse als Ampullen- oder Tropftests. Diese Tests ermöglichen es, unbekannte oder verdächtige Substanzen zu untersuchen. Wenn Sie beispielsweise bei Ihren Kindern unbekannte Flüssigkeiten finden und den Verdacht haben, dass es sich um Drogen oder K.-o.-Trop­fen handeln könnte, ist ein solcher Schnelltest die richtige Wahl.

Die Angst vor K.-o.-Trop­fen verdirbt vielen Frauen den Spaß am Feiern und Tanzen, doch das muss nicht sein. Durch die Möglichkeit eines Nachweises vor dem Konsum des Getränks kann die Gefahr von einer Vergewaltigung nach Betäubung deutlich vermindert bzw. umgangen werden – so steht dem Partyspaß nichts mehr im Wege. Bestellen Sie hier auf Heimtest-Schnelltests.de Ihren K.-o.-Trop­fen-Test!

Quellen:
https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/frauengesundheitsdatenbank/ko-tropfenonline-informationen-lokaler-und-regionaler-anbieter/, abgerufen am 19.02.2020
https://polizei.nrw/artikel/vorsicht-ko-tropfen-0, abgerufen am 19.02.2020
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/067/1906790.pdf, abgerufen am 19.02.2020
https://www.aerzteblatt.de/archiv/61305/Liquid-Ecstasy-ein-relevantes-Drogenproblem, abgerufen am 19.02.2020
https://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/05kammern/10laekbw/20ehrenamt/30ausschuesse/suchtmedizin/gbl-ghb.pdf, abgerufen am 19.02.2020
https://de.wikipedia.org/wiki/K.-o.-Tropfen, abgerufen am 19.02.2020