PSA Test – Prostata Check

Ein PSA Test ist ein medizinischer Schnelltest zur Früherkennung von Prostatakrebs. Sie können diesen Test auf Basis einer Blutprobe selbst zu Hause durchführen.

PSA Test Vorteile

  • Prostatakrebs Früherkennung
  • Bluttest für zu Hause mit hoher Genauigkeit
  • einfach, sicher, vorbeugend

Wenn Sie einen PSA Test zum Nachweis von Sperma suchen (Treuetest), klicken Sie bitte hier.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Medizinprodukte nur an medizinisch geschultes Personal abgegeben und durch dieses angewendet werden dürfen, sofern sie nicht für die Eigenanwendung durch Laien zugelassen sind.

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PSA Test
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PSA Check 1 Test 5 St
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Was ist ein PSA Test und wie funktioniert er?

Der PSA Test für zu Hause misst die Konzentration des prostataspezifischen Antigens.

Mit einem PSA Test können Sie selbst zu Hause Ihr Risiko für Prostatakrebs feststellen. – © jarun011 – Fotolia.com

Ein PSA Test ist ein qualitativer Schnelltest zur Bestimmung des PSA-Spiegels im Blut beim Mann. Der Test misst also, wie hoch die Konzentration des Prostata-spezifischen Antigens im Blut ist.

Diesen Wert nutzen Ärzte, um das Risiko einer bösartigen Erkrankung der Prostata einzuschätzen.

PSA-Test ist nicht gleich PSA-Test

Um Verwechslungen und Verwirrung zu vermeiden, soll an dieser Stelle auf den Unterschied zwischen einem PSA-Test zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms und einem PSA-Test zum Nachweis von Sperma (Treuetest) hingewiesen werden.

Der PSA-Test zur Krebsvorsorge ist ein Bluttest. Nachgewiesen wird die Konzentration des Prostata-spezifischen Antigens im Blut. Ein solcher Test kann nicht auf anderen Materialien als menschlichem Blut angewendet werden.

Dagegen kann ein PSA-Test zum Nachweis von Spermaspuren auf Gegenständen und Kleidung angewendet werden. Weil PSA nur im männlichen Sperma enthalten ist, wird der Nachweis dieses Proteins als Beweis für eine Affäre oder sexuellen Missbrauch von Kindern genutzt.

Im Folgenden geht es ausschließlich um den PSA-Bluttest zur Krebsvorsorge.

Testprinzip

Den PSA-Spiegel misst der Test mithilfe einer biochemischen Reaktion, der Antigen-Antikörper-Reaktion.

Um diese auszulösen, wird die Membran im Inneren der Testkassette mit einem Gemisch aus Antikörpern und Goldkonjugat beschichtet. Während der Testdurchführung passiert das Blut den beschichteten Bereich. Wenn im Blut PSA enthalten ist, reagiert das prostata-spezifische Antigen mit dem Antikörper-Gold-Konjugat.

Durch Kapillarwirkung wird das Gemisch entlang der Membran zu dem beschichteten Bereich transportiert und verbindet sich mit den anti-PSA-Antikörpern auf dem Teststreifen. Dadurch bildet sich eine farbige Linie, die im Ergebnisfeld sichtbar wird.

Ist kein PSA in der Blutprobe enthalten oder ist die Konzentration des PSA im Blut geringer als 4 ng/ml, bildet sich keine Linie.

Auch wenn kein PSA in der Probe enthalten ist, passiert das Reaktionsgemisch die Kontrollzone auf dem Teststreifen. Durch die Reaktion das Konjugats mit den Reagenzien erscheint im Kontrollbereich eine farbige Linie. Diese zeigt an, dass der Test korrekt durchgeführt wurde.

Was ist PSA?

PSA ist das Prostata-spezifische Antigen, ein Enzym, das in der Prostata gebildet wird und nur in wenigen Geweben enthalten ist. Hauptsächlich kommt das Protein im Prostatagewebe vor. Außerdem findet sich PSA in gutartigen und bösartigen Tumoren der Prostata. Samenflüssigkeit enthält ebenfalls das Prostata-spezifische Antigen.

Seine Funktion im Organismus besteht darin, das Ejakulat zu verflüssigen. Dadurch werden die enthaltenen Samenzellen auf Ihrem Weg zur Eizelle geschützt können besser schwimmen.

Zu diagnostischen Zwecken wird die Konzentration des Enzyms im Blut bestimmt. Bei gutartigen oder bösartigen Veränderungen der Prostata kann es zu einer vermehrten Ausschüttung von PSA kommen. Dadurch steigt die PSA-Konzentration im Blut.

Ein hoher PSA-Wert im Blut kann somit ein Hinweis auf einen Prostatatumor oder auch eine andere krankhafte Veränderung der männlichen Vorsteherdrüse sein. In den meisten Fällen ist dies eine gutartige Vergrößerung der Prostata.

Weist der Prostata-Check einen erhöhten Wert des Proteins nach, bildet dies in der Regel die Grundlage für weiterführende Untersuchungen.

Wer sollte einen PSA-Test machen?

Die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt den PSA-Test Männern ab dem 45. Lebensjahr. Bei erhöhtem Risiko sollte demnach der Test schon im 40. Lebensjahr erstmals durchgeführt werden.

Wie oft der Schnelltest danach wiederholt werden sollte, hängt vom Testergebnis ab. Bei sehr niedrigen Werten von unter 1 ng/ml genügt eine Kontrolluntersuchung nach 4 Jahren. Wer das 70. Lebensjahr überschritten hat, kann bei einem Testergebnis unter 1 ng/ml ganz auf den PSA-Test verzichten.

Bei Testwerten bis 2 ng/ml wird eine Wiederholung nach zwei Jahren empfohlen, bei höheren Werten sollte die Untersuchung jährlich wiederholt werden.

In allen Fällen stellt der PSA-Test keine Kassenleistung dar und muss somit selbst finanziert werden.

Wie sicher ist der PSA-Test?

Bei dieser Frage ist zu unterscheiden zwischen der techischen Zuverlässigkeit und der diagnostischen Aussagekraft von PSA-Tests.

Technische Zuverlässigkeit

In Deutschland hergestellte oder zugelassene PSA-Tests unterliegen strengen Qualitätsanforderungen. Die Hersteller sind nach den einschlägigen ISO-Normen zertifiziert und verfahren entsprechend den EG-Richtlinien. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Verfahren wird regelmäßig kontrolliert. Dadurch ist ein gleichbleibend hoher Qualitätsstandard sichergestellt.

Außerdem ist in den Teststreifen selbst ein Kontrollmechanismus integriert, der die korrekte Durchführung des Tests gewährleistet. Durchläuft die Blutprobe den vorgesehenen Weg über die Testmembran, wird eine rötliche Kontrolllinie sichtbar. Deshalb können Sie sich technisch gesehen auf Ihren PSA-Test verlassen.

Diagnostische Aussagekraft

Die Aussagekraft von PSA-Tests wird unter Fachleuten kontrovers diskutiert. Während der IGEL-Monitor den Nutzen der Prostatatests infrage stellt, sehen viele Urologen und Wissenschaftler in den Tests das beste verfügbare Diagnoseinstrument zur Früherkennung von Prostatakrebs. Auch in der Patientenleitlinie zur Früherkennung von Prostatakrebs wird der Test befürwortet.

Kritiker bemängeln unter anderem die willkürliche Festlegung der Cut-off-Grenze des PSA-Tests auf 4 ng/ml. Dies ist ein international anerkannter Wert zur Bestimmung eines positiven Testergebnisses. Bei diesem Wert wird eine diagnostische Sensitivität von 90,5 % erreicht. Das ist die Wahrscheinlichkeit, mit der ein positives Testergebnis auch tatsächlich auf einer bösartigen Erkrankung der Prostata beruht.

Trotz dieser hohen Trefferquote halten Kritiker falsch positive oder falsch negative Testergebnisse für möglich. Diese seien zu erwarten, weil der PSA-Wert individuell sehr unterschiedlich hoch sein kann. Deshalb sei die Aussagekraft der Tests zweifelhaft.

Der entscheidende Vorteil der PSA-Tests gegenüber der von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Tastuntersuchung der Prostata liegt in der Früherkennung. Noch nicht tastbare Tumore können mit dem Test bereits in einem sehr frühen Stadium sicher diagnostiziert werden. Je früher ein Karzinom erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen.

Somit liegt nach Abwägung der Vor- und Nachteile die Entscheidung für oder gegen den PSA-Test bei den Betroffenen selbst.

Was ist in dem PSA-Testset enthalten?

Die PSA-Testschachtel enthält alles, was Sie zur Durchführung und Auswertung des PSA Checks brauchen. Je nach Hersteller können sich die Bestandteile etwas unterscheiden. Die gängigen PSA-Schnelltests enthalten folgende Komponenten:

  • Testkarte(n) oder Testkassette(n)
  • Plastikpipetten
  • Tropfflasche mit Verdünner
  • Anti-PSA-Antikörper (Goldkonjugat)
  • Lanzette zur Blutprobengewinnung
  • Ausführliche und verständliche Anleitung
  • Abbildungen zum Ergebnisvergleich

Wie wird der PSA Check durchgeführt?

Gehen Sie am besten entsprechend der Packungsbeilage Ihres Prostata-Tests vor, weil es Unterschiede zwischen den einzelnen Tests hinsichtlich der Durchführung gibt. Hier kann der Testablauf nur beispielhaft dargestellt werden.

Vor dem Test

Der PSA-Wert kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Deshalb raten Fachleute dazu, diese Faktoren vor einem Test zu bedenken und ggf. entsprechend zu planen. Empfohlen wird, zwei Tage vor einem PSA Test kein Fahrrad mehr zu benutzen, weil das Radfahren den PSA-Wert beeinflussen könnte. Auch digital-rektale Untersuchungen der Prostata, Darmspiegelungen oder Blasenkatheter können den PSA-Wert beeinflussen. Gleiches gilt für sexuelle Aktivität.

Testvorbereitung

  1. Packen Sie den Test und seine Bestandteile aus und stellen Sie alles griffbereit auf.
  2. Lesen Sie aufmerksam die Testanleitung, um Anwendungsfehler zu vermeiden.
  3. Achten Sie auf hygienische Bedingungen und waschen Sie sich vor der Testdurchführung die Hände.
  4. Gewinnen Sie eine Blutprobe mittels der beiliegenden Einmal-Lanzette. Lassen Sie die mit der Lanzette erzeugten Blutstropfen von Ihrem Finger über die Kapillare in das Auffanggefäß laufen.

TESTDURCHFÜHRUNG

  1. Entnehmen Sie mit der Pipette das Probenmaterial und tropfen Sie die angegebene Mange auf das Testfeld. Tropfen Sie dann die angegebene Menge Goldkonjugat und Verdünner auf das Testfeld.
  2. Lesen Sie nach 10 Minuten das Testergebnis ab.

Testauswertung

Je nachdem, wie Ihr Prostatakrebstest ausgelegt ist, erscheinen rötliche Linien auf dem Ergebnisfeld.

Eine Linie erscheint

Eine Linie bedeutet in der Regel ein negatives Ergebnis, das heißt, der PSA-Wert ist normal. Diese Linie ist die Kontroll-Linie, welche anzeigt, dass der Test korrekt funktioniert hat.

Zwei Linien sind sichtbar

Zwei Linien bedeuten, dass der PSA Wert erhöht ist. Als erhöht gilt ein PSA-Wert von über 4 ng/ml Blut. Dies ist als Hinweis auf eine mögliche Prostataerkrankung zu werten. Eine weiterführende Diagnose beim Arzt ist angeraten.

Keine Linie erscheint

Wenn gar keine rote Linie im Ergebnisfeld zu sehen ist, hat der Test nicht ordnungsgemäß funktioniert. Der Test ist ungültig und muss wiederholt werden.

PSA-Test positiv – was nun?

Sollte Ihr Krebstest ein positives Ergebnis anzeigen, geraten Sie bitte nicht in Panik. Auch gutartige Tumore können positiv diagnostiziert werden. Gerade bei Prostataerkrankungen überwiegen die gutartigen Vergrößerungen bei weitem.

Ein positives Testergebnis bedeutet zunächst einmal nur, dass in der Blutprobe eine PSA-Konzentration oberhalb des Grezwertes von 4 ng/ml gemessen wurde.

Dennoch sollten Sie in diesem Fall einen Urologen aufsuchen und mit diesem Ihr Testergebnis besprechen. Der Arzt wird dann bei Bedarf eine Prostatauntersuchung durch Abtasten durchführen oder andere ergänzende Untersuchungsmethoden zur Diagnose anwenden und Ihnen geeignete Therapiemöglichkeiten anbieten.

Möchten Sie sich weitergehend informieren, finden Sie Wissenswertes über Prostatakrebs hier auf Heimtest-Schnelltests.de.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Prostataspezifisches_Antigen
https://www.urologenportal.de/fachbesucher/aktuell/fach-und-berufsinfo/archiv-berufspolitik/archiv-2015/facharztde-interview-dr-schroeder-der-psa-wert-ist-das-beste-aufgreifkriterium-das-wir-haben.html
https://urologielehrbuch.de
https://www.krebsinformationsdienst.de