Kokain – Wirkung, Nachweisbarkeit und Prävention

Kokain, auch Koks, Snow, Speedball oder Roxane genannt, ist eine halbsynthetische Rauschdroge, die aus den Blättern des Kokastrauchs gewonnen wird. In Deutschland zählt Kokain zu den am häufigsten gebrauchten Designerdrogen, mit steigender Tendenz. Erfahren Sie auf Heimtest-Schnelltests.de, wie Sie verlässlich den Kokaingehalt im Körper nachweisen und wie Sie sich vor einer Drogenabhängigkeit schützen können!

Kokain wird seit über 4000 Jahren von den Menschen in den südamerikanischen Anden als Heilmittel und für Stammesrituale genutzt. Im Mittelalter erreichte die Koka-Pflanze Europa und erfreute sich großer Beliebtheit in der Medizin: eingesetzt gegen Kopf- und Zahnschmerzen wollte Sigmund Freund sogar Opiumsüchtige mit Kokain heilen. Die Substanz galt als Zaubermittel, mit dem Zigaretten, Weine und das Getränk Coca Cola versetzt wurden. Illegalisiert wurde die Droge erstmals 1914 in den USA. Deutschland unterstellte den Gebrauch 1930 dem Betäubungsmittelgesetz. Ob jemand die illegale Droge konsumiert hat, lässt sich mit einem Drogentest nachweisen.

Was ist Kokain?

Kokain ist ein pflanzliches Stoffwechselprodukt, das in den Blättern des Coca-Strauchs (botanisch Erythroxylum coca Lam.) entsteht. Chemisch ist die Substanz als Ecgonylbenzoat bekannt. Es zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen, so genannten Alkaloiden. Wegen seiner schmerzstillenden Wirkung wurde es ähnlich wie Ketamin als Schmerzmittel und Betäubungsmittel in der Medizin eingesetzt. Zur Herstellung der Droge werden die in den Kokablättern enthaltenen Alkaloide extrahiert. Dabei kommen gesundheitsgefährdende Lösungsmittel wie Batteriesäure und Kerosin zum Einsatz, Verunreinigungen, die nicht nur den Reinheitsgrad des Cocains mindern, sondern den Organismus der Konsumenten schädigen. Das Endprodukt der Extraktion, die Cocapaste, hat mit 60 – 80 % höheren Wirkstoffgehalt als die Pflanzenblätter mit 0,5 – 1 %.

Wie wird Koks konsumiert und wie lange wirkt es?

Je nach Verarbeitung kann die Droge auf unterschiedliche Weise konsumiert werden. Kokain-Hydrochlorid kann geschluckt, geraucht, geschnupft oder intravenös durch Spritzen aufgenommen werden. Am weitesten verbreitet ist die intranasale Konsumform, also das Schnupfen des Pulvers. Ist der Stoff zu Cocapaste verarbeitet worden, kann er geraucht werden. Die Wirkung des Kokains ist abhängig von der Art des Konsums. Geraucht wirkt es innerhalb von Sekunden, und die Wirkung hält einige Minuten lang an. Beim Schnupfen oder Schlucken verzögern sich Eintritt und Dauer der Wirkung. Wird Koks gespritzt, setzt die Wirkung innerhalb einer Minute ein und hält bis zu 20 Minuten an.

Warum macht Kokain abhängig?

Das Abhängigkeitspotenzial von Kokain ist relativ hoch.

Das Abhängigkeitspotenzial von Kokain ist relativ hoch im Vergleich zu dem ander Drogen. – © Thundermaker, Drug danger and dependence, Übersetzung von Rosali Ziller, CC BY-SA 3.0

Das relativ hohe Abhängigkeitspotenzial des Kokains ist vor allem in seiner psychischen Wirkung begründet. Die Droge löst ein Glücksgefühl und Euphorie aus. Der Konsument fühlt sich sorglos, selbstbewusst und voller Energie.

Stoffwechsel im Gehirn wird gestört

Das Rauschgift wirkt in zweifacher Weise auf das zentrale Nervensystem des Menschen. Zum einen werden durch den Reiz der Droge vermehrt Glücksbotenstoffe im Gehirn ausgeschüttet. Zum anderen hemmt Kokain die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin in den Nervenzellen des Gehirns. Dadurch erhöht sich die Menge dieser Botenstoffe im synaptischen Spalt und die Aktivität der Rezeptoren wird gesteigert.

Wiederholungszwang bei Wirkungsverlust

Durch diesen Einfluss auf das „Vergnügungszentrum“ im Gehirn löst die Szenedroge vor allem eine große psychische Abhängigkeit aus. Lässt die Wirkung der Droge nach, verlangt der Organismus nach immer neuer und immer mehr Stimulation. Der Konsument will die Wirkungen von Cokain immer wieder erleben: schneller denken, weniger Hunger, weniger Hemmungen und vermeintlich viel Energie. Gerade durch den Leistungsdruck in der heutigen Geschäftswelt nehmen viele Menschen das leistungssteigernde Mittel, um den hohen Anforderungen im Beruf gerecht zu werden, bis zum Burnout.

Welche Nebenwirkungen kann Kokainkonsum haben?

Scheint wegen seiner anregenden Wirkung Koks zunächst ein geeignetes Mittel gegen Müdigkeit und Leistungsschwäche zu sein, können nach der anfänglichen Euphorie auch negative Effekte durch den Konsum von Cocain auftreten: akustische und optische Sinnestäuschungen, lang anhaltende Lichtempfindlichkeit, Unruhe, Niedergeschlagenheit und Nervosität sind häufige Kokain Nebenwirkungen. Bei nachlassender Wirkung der Droge fühlt sich der Konsument müde und depressiv. Auch Verfolgungswahn und deutliche Angstzustände, die sich bis zur Psychose steigern können, sind mögliche Kokain Symptome. Bei vorbelasteten Personen können durch Kokainkonsum auch Selbstmordgedanken verstärkt werden.

Zu den häufigsten körperlichen Symptomen bei einer Überdosis Kokain zählen:

  • Herzrasen
  • Erweiterung der Pupillen
  • Blässe
  • Krampfanfälle
  • Körperzuckungen
  • Erhöhte Körpertemperatur
  • Störung der Herzfunktion
  • Schlaganfall

Da die Rauschdroge hauptsächlich über die Leber abgebaut wird, kann der Konsum zu erhöhten Leberwerten und langfristigen Leberschäden führen. Auch die Augen können durch die Einnahme geschädigt werden. Das „Horner-Syndrom“ beschreibt so eine unterschiedliche Pupillenweite und hängende Augenlider.

Gefähricher Mischkonsum

Besonders der Mischkonsum von Drogen kann unangenehme und teilweise auch gefährliche Auswirkungen   auf den menschlichen Organismus haben: beispielsweise Kokain mit Psilocybin, ein Halluzinogen, das in den auch Magic Mushrooms genannten Pilzen enthalten ist. Auch Nikotin und Cocaine verstärken sich gegenseitig in ihrer gefäßverengenden Wirkung und erhöhen damit die Gefahr eines Schlaganfalls. Während der Schwangerschaft kann Kokainkonsum zu Früh- oder Totgeburten als auch zu Wachstumsstörungen des Fötus führen.

Wie lässt sich Kokain im Körper nachweisen?

Der Konsum von Kokain-Pulver ist im Kokain-Test nachweisbar.

Ein Kokain-Test weist den Konsum von Kokain-Pulver nach! Hier auf Heimtest-Schnelltests.de finden Sie eine Auswahl geeigneter Kokaintests zum Bestellen. – © gabmed GmbH

Die häufigste Frage zur Nachweisbarkeit von Kokain lautet: Wie lange ist Kokain im Urin oder im Blut? Die Antwort lautet: nur wenige Tage. Die Leber baut das Kokain fast vollständig ab. Über die Niere wird ein weiterer Teil der Droge ausgeschieden. Nur rund vier Prozent der Droge werden unverändert über den Urin abgesondert.

Nachweisbarkeit im Urin

Aus diesem Grund eignet sich ein Kokain Schnelltest, mit dem Sie sich selbst oder andere schnell auf die Droge testen können. Mit dem Drogentest sind die Rückstände des Rauschgiftes, das Abbauprodukt Benzoylecgonin, noch zwei bis vier Tage nach der letzten Einnahme nachweisbar.

Lange Nachweisbarkeit im Haar

Wesentlich länger ist die Kokain Nachweisbarkeit in den Haaren. Noch bis zu 90 Tage nach der letzten Einnahme kann die Haaranalyse Kokain bestimmen. Der Kokaintest zu Hause hat den Vorteil der Diskretion und erspart Ihnen viel Zeit im Wartezimmer eines Arztes. Ein Kokain Tester, der Kokain im Urin nachweist, ist so einfach anwenden wie ein Schwangerschaftstest oder ein Test für andere Drogen wie Morphium, Opium oder THC. Bei einem Kokaintest mit Haaren schicken Sie Ihre selbst gewonnene Probe per Post direkt an ein Speziallabor. Dort wird der Kokain-Test anonym ausgewertet und Sie bekommen das Ergebnis nach kurzer Zeit zugesandt.

Egal für welche Testart Sie sich entscheiden, mit einem Kokstest können Sie Sicherheit über Ihren eigenen Gesundheitszustand oder den Ihrer Angehörigen erlangen.

Therapiemöglichkeiten und Entzug bei Kokainabhängigkeit

Der erste wichtige Schritt, um eine Distanz zu der Einnahme von Kokain zu bekommen, ist Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Der zweite ist, sich professionelle Hilfe zu holen, denn ein Kokain Entzug ist nicht einfach zu bewältigen. Das weiße Pulver birgt ein starkes psychisches Abhängigkeitspotenzial.

Entzugserscheinungen von Kokain

Beim Absetzen kommt es zu Entzugssymptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Depressionen, allgemeiner Verstimmung, mangelnder Energie, sexueller Lustlosigkeit und vor allem einem starken Schlafbedürfnis, dem sogenannten Crash. Diese Symptome, die in ähnlicher Form auch bei einem Burnout oder durch Testosteronmangel ausgelöst werden, können mehrere Wochen anhalten, und auch lange über diesen Zeitraum hinaus besteht eine hohe Rückfallgefahr durch den Wunsch nach dem „Kokain Glück“.

Psychologische Betreuung wichtig

Nach der körperlichen Entgiftung im Entzug ist eine psychologische Betreuung bei der Kokain Therapie wichtig, um die Abstinenz durchzuhalten und sowohl den Körper als auch die Persönlichkeit zu regenerieren. Wer einen Kokainentzug macht, braucht Durchhaltevermögen. Der Gehirnstoffwechsel normalisiert sich nur langsam, vor allem bei einer vorangegangenen längeren oder chronischen Abhängigkeit. Eine kontinuiertliche psychologische Betreuung, z. B. in Form einer ambulanten Psychotherapie oder im Rahmen einer Selbsthilfegruppe, kann in dieser Zeit ausschlaggebbend für einen langfristigen Erfolg sein.

„Nein zu Drogen“ – Prävention statt Sucht

Junge Menschen kommen heute früher als je zuvor mit Drogen in Kontakt. Mit 12 bis 15 Jahren sind laut einer Studie vielen Schülern bereits Drogen angeboten worden. Einstiegsdrogen wie Cannabis, Nikotin und Alkohol führen schnell zum Konsum von Kokain, LSD oder Ecstasy. Aufklärung ist deshalb wichtiger als je zuvor. Wissen über die Rauschmittel ist aber wichtig auch für Abhängige.

Informationsangebote nutzen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet weitere Informationen zur Kokain Prävention. Die richtige  Dosierung, Hygiene und die Wirkung der Droge bei einer Mischung mit anderen Substanzen werden häufig missachtet, was zu gefährlichen Gesundheitsschäden führen kann. So besitzt beispielsweise das Kokainderivat „Crack“ ein noch höheres psychisches und physisches Abhängigkeitspotenzial als die Ursprungsdroge selbst. Das Salz „Crack“ entsteht durch das Aufkochen von Kokainhydrochlorid mit dem Backpulver Natriumhydrogencarbonat.

Harm Reduction für Betroffene

Nicht jeder Abhängige schafft gleich den Ausstieg aus der Droge. Zur Prävention zählt daher auch die Schadensminimierung (Harm Reduction) für Betroffene. Die Qualität des Kokains beurteilen zu können, ist wichtig, um mögliche Folgeschäden des Drogenkonsums zu begrenzen. Das auf dem Schwarzmarkt vertriebene weiße Pulver ist selten rein, sondern wird mit verschiedenen Substanzen wie zum Beispiel Milchpulver gestreckt. Abhängige sollten deshalb vor dem Konsum Drogenreinheitstests nutzen, um mögliche Streckmittel oder Verunreinigungen des Kokains zu entdecken.

Kokain ist eine verbreitete Droge mit hohem Abhängigkeitspotenzial. Möchten Sie die Gesundheitsrisiken durch den Drogenkonsum vermeiden und die Menge des Kocains im Körper anonym und schnell feststellen, ist der Kokain-Heimtest die richtige Entscheidung. Einen Kokain-Test können Sie hier bestellen.